Europa für Frieden

Europa für Frieden war ein gemeinsames Projekt von Associació per la Defensa de l'Objecció de Consciència del País Valencià (Spanien), Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner/innen (Deutschland), Ofog - för en värld fri från kärnvapen och militarism (Schweden), Stichting Transnational Institute (Niederlande), Vredesactie (Belgien), und War Resisters' International (Großbritannien), welches vom 1. August 2009 bis zum 31. Juli 2011 lief.

Das Projekt basierte auf dem Verständnis, dass viele Friedensorganisationen zu internationalen Fragen arbeiten, und dass viele der Entscheidungen zu Frieden und internationaler Sicherheit auf internationaler Ebene - wie z.B. der Europäischen Union oder der NATO - gefällt werden, dass aber Friedensorganisationen häufig mehr im Bezug zu ihrem eigenen Land arbeiten. Das Ergebnis ist ein Mangel an Bewusstsein zum europäischen Kontext und eine Inkoherenz der Strategien zur Bildung öffentlichen Bewusstseins.

Die Ziele des Projektes waren, gemeinsame und koherentere Strategien für die Arbeit zu den Themen Frieden und internationale Sicherheit zu entwickeln, durch:

  • die Schaffung von sowohl Bewusstsein für den europäischen Kontext, als auch für die Unterschiede in den lokalen Kontexten, in denen Friedensgruppen arbeiten;
  • die Entwicklung von Werkzeugen und Methoden für europaweite Strategien der Bewusstseinsbildung, des Informationsaustauschs und der Formulierung von Strategien.

Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des Lifelong Learning Programms unterstützt.